Rezension zu Hella von Melanie Mur

Infos: Titel: Hella your Yesterday is my Tomorrow Autorin: Melanie Mur Verlag: selfpublished Seitenanzahl: 248 Kaufen*:

Klappentext:

Was ist, wenn die Zukunft zur Vergangenheit wird? Als das Bauernmädchen Hella eines Tages in den Wald geht, um nach einem heilenden Kraut für ihre todkranke Mutter zu suchen, begegnet sie einem merkwürdigen Jungen namens James. Mit ihm erscheinen weitere Fremde in der mittelalterlichen Stadt und wollen diese einnehmen. Hella erfährt, dass James zu der Gruppe gehört, die sich die Overs nennt, doch das ist nicht das Schlimmste: Sie kommen aus der Zukunft! Von ihrem unbewohnbaren Planeten aus dem Jahr 2176 geflüchtet, möchten sie sich nun hier ein neues Leben aufbauen. Doch der Captain der Overs scheint seine ganz eigene Zukunft gestalten zu wollen …

Mit dem Schreibstil habe ich einige Seiten/Kapitel gebraucht um damit warm zu werden.

Die Kapitel hatten eine besonders angenehme länge wodurch sich das ganze gut lesen ließ. Generell hätte das Buch, wie ich finde, ruhig noch ein paar Seiten mehr vertragen können um die ganze Geschichte noch etwas ausführlicher darstellen zu können. Gut fand ich dass die Geschichte sowohl aus der Sicht von Hella als auch von James erzählt wird.


Auch das eigentlich mittelalterliche Setting kommt irgendwie nicht so ganz bei mir an. Unsere Protagonistin hat sehr moderne Ansichten was sie zwar sich eher mit mir identifizieren lässt aber eben nicht richtig zum erhalten des Settings führt. Für ein durch und durch historisches Setting hat mir einfach noch "etwas" gefehlt.


Das Buch beginnt erst relativ langsam, erst ab so ungefähr der Hälfte würde es spannender und die Geschichte nahm an Fahrt auf. Ab diesem Moment konnte ich es kaum mehr aus der Hand legen.

Auch mit den Charakteren habe ich zu anfangs einige Zeit gebraucht. Wobei mich besonders Hellas Schwester Tamara begeistern konnte. Und dann nach einiger Zeit konnte ich auch Hella und James ins Herz schließen. Das Ende konnte mich dafür aber umso mehr begeistern. Es geschahen einige unerwartete Wendungen mit welchen ich nicht gerechnet habe. Außerdem gibt es einen Epilog, ich persönlich mag diese immer besonders gerne da ich es immer wieder schön finde zu sehen was für ein Happy End für die Charakter gewählt wird.


Abschließend kann ich das Buch für ein paar nette und angenehme Lesestunden empfehlen, allerdings sollte man nicht all zu viel historisches davon erwarten.

Bedanken möchte ich mich bei der Autorin und den Mitleser*innen für eine wundervolle Leserunde.

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